Der deutsche »Platz an der Sonne«

Das geflügelte Wort vom »Platz an der Sonne« geht auf eine am 6. Dezember 1897 gehaltene Reichstagsrede von Bernhard von Bülow (1849–1929) zurück. Als Metapher steht der viel zitierte politische Ausdruck für das Streben interessierter gesellschaftlicher Kreise des Deutschen Reiches nach einer gleichberechtigten Weltmachtstellung im Zeitalter des Hochimperialismus und des Navalismus. Er steht ebenso für maritime Machtpolitik und koloniale Expansion über die europäischen Grenzen hinaus.

1. Die Reichstagsrede Bernhard von Bülows 1897

Von Bülows Rede im deutschen Reichstag, in der er unmissverständlich einen gleichberechtigten »Platz an der Sonne« forderte, ist eine Schlüsselquelle zum deutschen Imperialismus der wilhelminischen Zeit. Sie wird im Folgenden in Auszügen nach dem original Sitzungsprotokoll zitiert[1].

[…] Der Herr Reichskanzler ist nicht der Mann, und seine Mitarbeiter sind nicht die Leute, irgend unnütze Händel zu suchen. Wir empfinden auch durchaus nicht das Bedürfniß [sic!], unsere Finger in jeden Topf zu stecken. Aber allerdings sind wir der Ansicht, daß es sich nicht empfiehlt, Deutschland in zukunftsreichen Ländern von vornherein auszuschließen vom Mitbewerb anderer Völker. Die Zeiten, wo der Deutsche dem einen seiner Nachbarn die Erde überließ, dem anderen das Meer und sich selbst den Himmel reservirte [sic!], wo die reine Doktrin thront – diese Zeiten sind vorüber. Wir betrachten es als eine unserer vornehmsten Aufgaben, gerade in Ostasien die Interessen unserer Schiffahrt, unseres Handels und unserer Industrie zu fördern und zu pflegen.

Die Entsendung unserer Kreuzerdivision nach der Kiaotschaubucht [sic!] und die Besetzung dieser Bucht ist [sic!] erfolgt einerseits, um für die Ermordung deutscher und katholischer Missionare volle Sühne, andererseits für die Zukunft größere Sicherheit als bisher gegen die Wiederkehr solcher Vorkommnisse zu erlangen. […]

Wir müssen verlangen, daß der deutsche Missionar und der deutsche Unternehmer, die deutschen Waaren [sic!], die deutsche Flagge und das deutsche Schiff in China geradeso geachtet werden, wie diejenigen anderer Mächte. Wir sind endlich gern bereit, in Ostasien den Interessen anderer Großmächte Rechnung zu tragen, in der sicheren Voraussicht, daß unsere eigenen Interessen gleichfalls die ihnen gebührende Würdigung finden. Mit einem Worte: wir wollen niemand in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne. […]

2. Der historische Kontext

Bernhard Fürst von Bülow (1849–1929)
Als Außenminister und Reichskanzler wollte er Deutschland in den illustren Kreis der Weltmächte führen: Bernhard Fürst von Bülow (1849–1929). [Abb.: Bain News Service / Library of Congress, USA; © frei]

Der Spross des mecklenburgischen Uradelsgeschlechts von Bülow, der 1899 zum Grafen und 1905 zum Fürsten von Bülow erhoben wurde und zwischen 1900 und 1909 die Ämter des deutschen Reichskanzlers und preußischen Ministerpräsidenten bekleidete, war zum Zeitpunkt seiner hier zitierten Äußerungen erst seit wenigen Wochen Staatssekretär des Auswärtigen Amts (d. h. umgangssprachlich »Reichsaußenminister«). Er stand für eine offensive deutsche Macht-, Welt- und Kolonialpolitik – ebenso wie Alfred (von) Tirpitz (1849–1930).

Dieser weltpolitisch ambitionierte Mann hatte kurz zuvor, Mitte Juni 1897, von Kaiser Wilhelm II. (1859–1941; reg. 1888–1918) seine Ernennung zum Staatssekretär im Reichsmarineamt erhalten. Der Seemachtideologe, Militarist und spätere Großadmiral forcierte in zunehmender Frontstellung zu Großbritannien eine gigantische, einseitig auf Großkampfschiffe setzende Rüstungspolitik, wobei die Flotte neben innenpolitischen und militärischen Motivationen nicht zuletzt als mächtiger Katalysator für »eine große überseeische Politik«[2], mithin den sprichwörtlichen »Platz an der Sonne«, dienen sollte.

Beide Männer, Bülow und Tirpitz, verkörperten mit ihrer Politik aus tiefster innerer Überzeugung heraus die Sehnsucht weiter gesellschaftlicher Kreise nach »Seegeltung« und »Weltgeltung« der deutschen Flagge, wie damals typische Wortprägungen lauteten. Viele Zeitgenossen konnten sich regelrecht berauschen am Erwerb weiterer Kolonien in exotischen Gefilden, am kontinuierlichen Ausbau der Kriegsflotte, an Kulturmissionen und deutscher Kraftmeierei, während bürgerliche Apologeten es geschickt verstanden, all das zusätzlich zu einer nationalen Überlebensfrage hochzustilisieren. Insoweit repräsentierte Wilhelm II. mit seinen Leidenschaften für eine starke Flotte und Weltmachtpolitik durchaus eine gesellschaftliche Mehrheit an höchster Stelle, die er gleichzeitig aber auch von sich aus eifrig in eben diesem Sinne agitierte.

Beide Personalien unterstreichen (neben anderen Akteuren und Aspekten) außerdem eine Neuausrichtung der deutschen Außen- und Marinepolitik – weg von der hochkomplexen Staatskunst Bismarck’scher Prägung, die nach 1871 im Großen und Ganzen auf »Saturiertheit«, Kräfteausgleich und Bewahrung des erreichten Status Quo setzte, und hin zu einer offensiven, immer risikoreicheren und kostspieligeren Politik der kolonialen Expansion und maritimen Aufrüstung. An die Stelle des weitgehend noch berechenbaren und pragmatischen Konservatismus des zutiefst preußisch-kontinental denkenden Fürsten Otto von Bismarck (1815–1898) traten deutsch-maritime Geltungssucht, ein ausgeprägtes nationales Sendungsbewusstsein und ein unruhiges, polterndes Weltmachtstreben. In einer mit sozialdarwinistischen Bedrohungsszenarien verängstigten und von vielfältigen inneren wie äußeren sozialen Widersprüchen geprägten Staatenwelt lieferte man sich mit den etablierten Weltführungsmächten, den neuen Aufsteigern und regionalen Möchtegern-Hegemonen einen erbitterten Wettstreit um imperiale Einflusssphären und koloniale Räume möglichst exklusiver Ausbeutung.

Deutschlands Führungseliten waren dabei (immer auch) angetrieben von der latenten Angst, schnellstmöglich aufholen zu müssen und bloß nicht zu kurz kommen zu dürfen, zumal die koloniale Konkurrenz beständig wuchs. Eine ähnlich rastlose Aufholjagd konnte man zeitgleich z. B. im japanischen Kaiserreich beobachten, das sich noch vor wenigen Jahren weitgehend von der Außenwelt abgeschottet hatte. Es brauchte europäisch-amerikanische Machtdemonstrationen mit Kriegsschiffen, um die Öffnung des Landes für den »Westen« zu erzwingen. Nach dieser Schmach legte man in Japan ein atemberaubendes Tempo an den Tag, um das Land wirtschaftlich und machtpolitisch nach westlichem Vorbild zu modernisieren und in einen Industrie-, Militär- und Kolonialstaat zu verwandeln.

In der Gesamtschau musste eine solche Politik ohnehin schon bestehende internationale Spannungen verschärfen und neue provozieren. Und genau darin liegt auch die historische Bedeutung der zitierten Rede, diesen Prozess des politisch-kulturellen Wandels deutschen auswärtigen Engagements indirekt akzentuiert zu haben.

Nach diesen einordnenden Bemerkungen zum größeren historischen Kontext können wir uns jetzt dem engeren Kontext zuwenden und den oben zitierten konkreten Debattenbeitrag von Bülows aufgreifen.

Der Außenminister sprach im Rahmen der ersten Beratung des Ersten Flottengesetzes, in der auch Sachverhalte der deutschen Kolonial- und Weltpolitik in Ostasien thematisiert wurden. Denn üblicherweise bestehen – und bestanden erst recht in damaliger Zeit – nahe liegende Zusammenhänge zwischen maritimer Aufrüstung und auswärtigen Beziehungen. Militärische Vor-Ort-Präsenz im Allgemeinen und Seemacht im Speziellen – hier verstanden als die Fähigkeit eines Staates, die maritimen Interessen seiner einflussreichsten Gruppen durchsetzen zu können bzw. mittels adäquater Flottenverbände »Seeherrschaft« auszuüben – repräsentieren außen-, sicherheits-, wirtschafts- und kulturpolitische Interessen, die militärisch geschützt sein wollen.

Diesmal nahm die Reichsregierung die Ermordung zweier katholischer deutscher Missionare im November 1897 in China zum äußerst willkommenen Vorwand, ihren dort operierenden Kreuzerverband in die im südlichen Teil der Shandong-Halbinsel gelegene Bucht von Kiautschou zu entsenden und dieses Gebiet militärisch zu besetzen. Zur Verstärkung der deutschen militärischen Präsenz, aber auch für Zwecke der Diplomatie und des überbetonten nationalen Prestiges dampfte eine weitere Kreuzerdivision unter Prinz Heinrich von Preußen (1862–1929), dem Bruder des Kaisers, nach Ostasien.

Schlussendlich erpresste Deutschland von China im Frühjahr des Folgejahres einen auf 99 Jahre angelegten Pachtvertrag über wichtige Teile des Kiautschou-Gebietes nebst weiteren Zugeständnissen wirtschaftlicher, politischer und militärischer Natur. In »Tsingtau« (heute Qingdao), der Hauptstadt der neuen Kolonie, entstand sukzessive der schon länger ersehnte eigene Marinestützpunkt für das nunmehrige »Ostasiatische Kreuzergeschwader«. Die fortschreitende Überprägung des Primates der Politik durch militärische Handlungslogiken wird auch dadurch symbolisiert, dass nicht die Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes, wie sonst üblich, sondern Tirpitz’ Reichsmarineamt die für das Pachtgebiet zuständige übergeordnete Verwaltungsstelle wurde und der Gouverneur stets ein Marineoffizier war.

Viele hoch fliegende Hoffnungen knüpfte man in Deutschland an den kleinen Außenposten Kiautschou. Man sinnierte über dessen Zukunft als bedeutende Handels- und Industriemetropole, als Tor zu einem riesigen Absatzmarkt mit zig Millionen Konsument*innen und billigen Arbeitskräften, gar als »Musterkolonie« im Rahmen eines großen deutschen Weltreiches. Das alles entpuppte sich einstweilen als unrealistische pure Wunschvorstellung. Die Kolonie war die kostspieligste koloniale Unternehmung und blieb stets ein finanzielles Fass ohne Boden.

1898/99 folgten noch weitere koloniale Gebietserweiterungen im Windschatten des spanisch-amerikanischen Krieges. Deutsche Stützpunktfantasien auf den Philippinen scheiterten recht schnell, da die politische Mehrheit in den USA die Inselgruppe selbst kolonisieren und zu einer Ausgangsbasis für die Erschließung des chinesischen Marktes machen wollte. Die Präsenz des deutschen Kreuzergeschwaders vor Manila schürte nur amerikanischen Argwohn. Stattdessen kam die Reichsregierung mit Spanien vertraglich überein, die Karolinen, die nördlichem Marianen und Palau käuflich zu erwerben, zumal diese Südseeinseln für die im Niedergang begriffene spanische Kolonialmacht nach ihrer Kriegsniederlage und dem daraufhin erzwungenen Verkauf der Philippinen und weiterer Kolonien an die USA ohnehin an Wert verloren hatten. Nach dem unnötig hart ausgetragenen Konflikt mit Großbritannien und den USA um die Samoa-Inseln bekam Berlin 1899/1900 den Westteil zugesprochen.

Mit Ausnahme Samoas wurden alle deutschen Besitzungen in Ozeanien 1899 zu »Deutsch-Neuguinea« zusammengefasst und fortan vom Staat direkt verwaltet. Ökonomisch waren beide Kolonien völlig unbedeutend und ebenso wie das China-Abenteuer reine Zuschussgeschäfte und Prestigeobjekte. Die Allgemeinheit finanzierte folglich mit ihren Steuern die imperialistischen Träume ganz weniger Profiteure.

3. Die Metapher vom »Platz an der Sonne«

Worauf bezog sich nun der viel beschworene »Platz an der Sonne«? Fragt man danach, kommt man unweigerlich zu der Erkenntnis, dass damit nicht allein die Territorien und neuen Märkte in demjenigen Teil der Welt gemeint sind, wo von Europa aus betrachtet die Sonne aufgeht, also der ostasiatisch-pazifische Raum, in dem Deutschland zwischen 1897 und 1900 auf Biegen und Brechen kolonial expandierte. Sicher besteht hier ein nicht zu leugnender Zusammenhang, zumal mit Großbritannien, Frankreich, Japan, Russland, USA, Portugal usw. bereits viele gebietshungrige und nach ausbeutbaren Ressourcen strebende imperialistische Akteure ihre Flaggen in der heiß umkämpften ostasiatischen Arena schwenkten.

Die tiefer liegenden Motive hinter der lautstark artikulierten Forderung nach einem »Platz an der Sonne« bestanden für die führenden deutschen Eliten allerdings darin, größeren Anteil an den Ressourcen und der Gestaltung der Welt auf sich zu vereinen. Alles in allem ging es bei dem Slogan um politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Einfluss. Es ging um um globale Absatzmärkte, Siedlungsräume, private Profite und selbstredend um nationale Prestigefragen. Die Verantwortlichen in Berlin wollten Deutschland als Weltmacht und Weltreich in den illustren Kreis der Etablierten hineinführen, um in allen für entscheidend gehaltenen Fragen global mitmischen zu können.

Diese vielfältigen Motive manifestierten sich in der Forderung nach einer Ausweitung des eigenen Herrschaftsbereiches und in dem Erwerb weiterer Kolonien, die bisweilen vernebelnd als »Schutzgebiete« bezeichnet wurden. 1914, zu Beginn des Ersten Weltkrieges, geboten die Deutschen flächenmäßig über das viertgrößte Kolonialreich. Größere Teile der Erde beherrschten nur diejenigen, die in London, Paris und Moskau an den Schalthebeln der Macht saßen.

Flottenbau und Weltpolitik, Navalismus und Imperialismus, fungierten außerdem auch gut als Ventile für innergesellschaftliche Antagonismen und Konjunkturkrisen. Im Sinne der »Sozialimperialismusthese«, die Hans-Ulrich Wehler (1931–2014), der deutsche Doyen der Gesellschaftsgeschichte, prominent seit den 1970er Jahren verbreitete, boten sie vielfältige Möglichkeiten, sozio-ökonomische Probleme und Druck im Innern nach außen abzulenken. Je nach Fall ließen sich für eine solche Politik die verschiedensten Interessenkoalitionen über politische und soziale Gräben hinweg schließen.

Die weitere Aneignung anhand ausgewählter Belegstellen

Die skizzierten Forderungen und dahinter steckenden Motivationslagen überdauerten im Wesentlichen den Systemzusammenbruch 1918/19. Bis in die tiefen Abgründe der nationalsozialistischen Herrschaft hinein erfreute sich die Rhetorik vom Drang zur Sonne unter deutsch-national gesinnten politischen und militärischen Führungskadern großer Beliebtheit. Zwei repräsentative Beispiele aus der Reichs- bzw. Kriegsmarine sollen hier zur Illustration genügen.

Zu den prominentesten Befürwortern einer ehrgeizigen Welt- und Seemachtpolitik zählt zweifelsohne Hermann Boehm (1884–1972). Als amtierender »Flottenchef« bekräftigte der Admiral im Frühjahr 1939 in einer politischen Ansprache vor seinen versammelten Offizieren in wilhelminisch anmutender Kraftmeierei, dass die Deutschen ein »Anrecht« darauf hätten,

mitbestimmend zu wirken an den Geschicken der Welt, teilzuhaben an dem Raum u[nd] den Gütern der Welt und einen Platz an der Sonne zu beanspruchen.[3]

Von den »Nutznießern« der damals bestehenden Weltordnung, der globalen Macht- und Ressourcenverteilung zwischen den Staaten, forderte Boehm deshalb das »Freimachen eines weiteren Platzes an der Sonne« ein[4].

Im Duktus des Navalisten Wolfgang Wegener (1875–1956) hörten sich machtpolitische Analysen und daraus abgeleitete Forderungen 1929/41 wenig anders an[5]. Davon ausgehend, dass jeglicher »Verzicht auf Macht« angeblich stets »eine gefährliche Politik« sei, trat er für die Verbreitung eines aggressiven navalistischen und überseeisch-expansiven Denkens ein, das vor allem bei den jüngeren und im Banne des NS sozialisierten Offizieren auf begeisterte Resonanz stieß. Der unbedingte, »der See zugewandte Wille zur Macht« müsse Wegener zufolge darauf abzielen, einen gesicherten »Platz am Herrentisch der Nationen« zu erobern, was wiederum eine offensive Seestrategie bedinge, bei der er fast keine völkerrechtlichen Hemmungen zu kennen schien.

Solche Denkmuster und Äußerungen veranschaulichen schon sprachlich recht gut die ungebrochene Kontinuitätslinie der Kriegsmarine zur Kaiserlichen Marine im Hinblick auf ein diffuses Weltgeltungsbedürfnis und die daraus abgeleiteten Aufrüstungen zur See. Ihre Vertreter neigten politisch der extremen Rechten zu und frönten einem sich als verhängnisvoll erweisenden Denken…

4. Anmerkungen, Quellen und Darstellungen

Quellen und Darstellungen

  • Berghahn, Volker R.; Wilhelm Deist (1988): Rüstung im Zeichen der wilhelminischen Weltpolitik. Grundlegende Dokumente 1890–1914. Hrsg. v. MGFA. Düsseldorf: Droste.
  • Conrad, Sebastian (2012): Deutsche Kolonialgeschichte. 2., durchges. Aufl. München: C. H. Beck.
  • Hildebrand, Klaus (1995): Das vergangene Reich. Deutsche Außenpolitik von Bismarck bis Hitler 1871–1945. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt.
  • Hobson, Rolf (2004): Maritimer Imperialismus. Seemachtideologie, seestrategisches Denken und der Tirpitzplan 1875 bis 1914. München: R. Oldenbourg (= Beiträge zur Militärgeschichte, Bd. 61).
  • Holmes, James R. (2004): Mahan, a »Place in the Sun«, and Germany’s Quest for Sea Power. In: Comparative Strategy, Bd. 23, Nr. 1, S. 27–61.
  • Jozwiak, Stephanie (2013): Die Entstehung der Musterkolonie Kiautschou. [Online im Internet; mit digit. Faks.] Koblenz: Bundesarchiv, 02.08.2013 [Abruf: 31.01.2016].
  • Rahn, Werner (2001): Vom Revisionskurs zur Konfrontation. Deutsche Marinepolitik und Seestrategie von 1928 bis 1939. In: Jörg Hillmann (Hrsg.): Der Fall Weiß. Der Weg in das Jahr 1939. Bochum: Dr. Dieter Winkler (= Kleine Schriftenreihe zur Militär- und Marinegeschichte, Bd. 1).
  • Salewski, Michael (2008): Seemacht und Weltgeltung. [Online im Internet] In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.06.2008 [Abruf: 31.01.2016].
  • Schicketanz, Enrico (2015/16): Seemacht und »Platz an der Sonne«. [Online im Internet; Buchproj.].
  • Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. IX. Legislaturperiode, V. Session, 1897/1898. 1. Bd. [= Bd. 159]: Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898 (1898). Berlin: Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt.
  • Wegener, Wolfgang (1941): Die Seestrategie des Weltkrieges. 2., erw. u. durchges. Aufl. Berlin: E. S. Mittler & Sohn.

Endnoten

[1] Rede von Staatsminister Freiherr v. Bülow im deutschen Reichstag am Montag, den 6. Dez. 1897. In: Verhandlungen des Reichstags, IX. Leg., 5. Sess., Bd. 159.1897/98, S. 60.

[2] Notizen von Staatssekretär KAdm. Tirpitz zum Immediatvortrag am 28. Sept. 1899 über Vorbereitung und Ziele der Flottengesetznovelle, abgedr. in: Berghahn/Deist (1988), S. 159–162, dort S. 161.

[3] Ansprache von Flottenchef Boehm an das Offizierkorps der Flotte, wahrscheinlich im März oder April 1939. Zit. nach: Rahn (2001), S. 95.

[4] Zit. nach: ebd., S. 93.

[5] Alle Zitate: Wegener (1941), S. 67.

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