Als Bildungsarbeiter ist für mich eine regelmäßige didaktische und methodische Weiterbildung selbstverständlich und unverzichtbar. Das gilt sowohl für die Einsatzbereiche der politisch-ökonomischen Bildung und der hochschulischen Lehre als auch für die Organisationsberatung. Im letzten Jahr habe ich deshalb ein Programm zur hochschuldidaktischen Weiterbildung begonnen. Mein Plan ist bereits jetzt übererfüllt, sodass für meine Zertifizierung in Hochschuldidaktik nicht mehr viel fehlt. Weiterlesen

Schon seit vielen Jahren setze ich die beteiligungsförderlichen Methoden der Technology of Participation (ToP) erfolgreich ein. Dafür bekomme ich regelmäßig gutes Feedback und ernte bisweilen sogar das Lob faszinierter Teilnehmer*innen. Anlässlich der deutschen Adaption vor nunmehr 15 Jahren luden die Frauen und Männer der ersten Stunden zu einer Jubiläumstagung ein. Bei dieser Gelegenheit habe ich mich schließlich als ToP-Moderator zertifizieren lassen. Damit schließt sich der Kreis zu meiner ersten Moderationsausbildung vor knapp zehn Jahren. Mehr

Für mich ist Gute Lehre eine unverzichtbare, viel zu oft aber noch nicht selbstverständliche Anforderung an den Beruf eines Wissenschaftlers. Umso wichtiger ist eine kontinuierliche didaktische und fachliche Weiterbildung. Daher baue ich durch entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen nicht nur meine Trainerkompetenzen für die politisch-ökonomische Bildung kontinuierlich weiter aus, sondern strebe auch den Erwerb eines deutschlandweit anerkannten Hochschuldidaktik-Zertifikates an. Weiterlesen

Es gibt nur wenige graduierte Historiker*innen und Sozialwissenschaftler*innen, die sich mit der berechtigten Kritik an der vorherrschenden ökonomischen Lehre beschäftigen. Oder die sich mit dem Diskurs über die zukünftige Ausgestaltung der Wirtschaftswissenschaften auseinandersetzen und sich für eine »plurale Ökonomik« engagieren. Aufgrund meines Wissenschaftsverständnisses und eigener interdisziplinärer Forschungen zum Wirtschafts-, Finanz- und Sozialsystem lag das bei mir jedoch nahe. Weiterlesen

Inter- und Transdisziplinarität, historisch-soziale Fundierung, Wissenschaftstheorie und gesellschaftskritische Reflexion des eigenen Wirkens stellen wichtige Aspekte »pluraler Ökonomik« dar. Trotzdem sind entsprechende Methodenkurse noch Mangelware. Das nahm der Fachbereich »Plurale Ökonomik« an der Universität Siegen deshalb zum Anlass für ein Blockseminar »Methodenpluralismus«. Mir kam dabei die Ehre zu, angehende Ökonom*innen in die geisteswissenschaftliche Meta-Methode der historischen Quellenkritik und Begriffsreflexion einzuführen. Mehr