Den 200. Geburtstag von Karl Marx nimmt die Hans-Böckler-Stiftung zum Anlass, eine wissenschaftliche Tagung auszurichten, die den »Marxismus« aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Neben etablierten Marx-Kennern bietet sie vor allem ausgewählten Nachwuchswissenschaftler*innen sehr viel Raum, ihre Forschungsergebnisse zu diskutieren. Dass auch ich im April 2018 dabei sein darf, freut mich außerordentlich. In meinem Impulsvortrag werde ich den Marx’schen Forschungsbeitrag vor dem Hintergrund der Demokratiedefizite und Verteilungsungerechtigkeiten im derzeitigen Geldsystem hinterfragen. Lesen Sie dazu am besten meinen Abstract.

Noch einen Tag, dann bin ich Promotionsstipendiat der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung. Ich bin überglücklich, dass bisher sämtliche meiner Bewerbungen um ein Stipendium oder Förderprogramm erfolgreich waren. Wenngleich die Bildungsgewerkschaft GEW zu Recht sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen für den wissenschaftlichen Nachwuchs einfordert, stellt das Böckler-Stipendium für mich eine spürbare Verbesserung dar. Das macht Mut und verschafft mir die nötige Freiheit, mich voll und ganz auf mein anspruchsvolles Forschungsvorhaben zu konzentrieren. Großartig

Als Beitrag zur sozioökonomischen Lehrbuchforschung werde ich an der Universität Siegen einen Fachvortrag über geldtheoretische Darstellungen und Mythen halten. Ich freue mich, dass mein Themenvorschlag für die Konferenz »Alternativen ökonomischer Lehre und Forschung« überzeugen konnte. Der Siegener Fachbereich »Plurale Ökonomik« und der »Arbeitskreis Politische Ökonomie« veranstalten sie vom 23. bis 25. November 2017. Noch mehr freue ich mich aber auf eine rege Diskussion und auf viele Anregungen. Zur Einstimmung darauf verweise ich auf meinen nur unwesentlich überarbeiteten Abstract.

Seit August fördert mich die Universität Erfurt mit einem speziellen Vollzeit-Stipendium und einem zusätzlichen Forschungsbudget. Dieses Stipendium verschafft mir einerseits die nötige Freiheit, mich auf mein Promotionsprojekt zu konzentrieren. Gleichzeitig habe ich mich aber auch verpflichtet, externe Projektmittel einzuwerben. Weiterlesen

Vorige Woche kam meine sehnlich erwartete Zulassung für den internationalen Kongress »Momentum17«. Gleich meine erste Konferenzbewerbung war erfolgreich. Schon im Herbst dieses Jahres darf ich demzufolge erste Analysen und Hypothesen aus meinen laufenden Promotionsforschungen vor interessiertem Fachpublikum vorstellen. Über die Gelegenheit, zum Spannungsverhältnis von Finanzsystem, politischer Macht und Demokratie zu referieren, freue ich mich außerordentlich. Weiterlesen

Gestern war mein erster Tag am neuen »Dienstort«, wie es so schön heißt. Als älteste deutsche Universität ist Erfurt jedenfalls echt dufte. Ich bin begeistert, was man alles an einem Tag schaffen kann und wie flexibel, freundlich und entgegenkommend die Servicemitarbeiterinnen sind. Ab sofort bin ich übrigens auch ein C2PO-ler. Und das heißt?

Jetzt sind die Weichen gestellt, denn ab sofort bin ich Doktorand an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Erfurt. Schließlich wusste schon Martin Luther: »Wer gut studieren will, der gehe nach Erfurt.« Zeig mir mehr!