Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Staatsoberhaupt, das auf repräsentative Aufgaben beschränkt ist, mit wahrlich bedeutungsschweren und emotional berührenden Reden regelrechte Begeisterungswellen entfacht und sich so ins kollektive Gedächtnis breiter Bevölkerungsschichten einprägt. König Harald von Norwegen ist dies jetzt gelungen. Wortgewandt appellierte er an ein Miteinander in Vielfalt und beschwor Vertrauen, Solidarität und Großzügigkeit unter den in seinem Land lebenden Menschen. Das muss ich hören und lesen!

Finanzkrisen, Vertrauenskrisen und der Aufstieg des Rechtspopulismus. Dreieinig sind sie, nicht zu trennen? Auf diese formelhafte These könnte man in Anspielung auf einen Ausspruch, den Dichterfürst Goethe Mephisto in seinem »Faust« (II. Teil, 5. Akt) sagen lässt, durchaus kommen. Jedenfalls belegt eine jüngst veröffentlichte Studie deutscher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler die eingangs erwähnte These historisch-empirisch für die Zeit zwischen 1870 und 2014, also bis zur aktuellen globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Erzähl‹ mir mehr!

Wir schreiben das Jahr 11 nach Merkel. In HerWood Forest, einst von der sozialen Marktwirtschaft regiert, herrschte seit Jahren schon erbarmungslos die schwarze Null. Die Reichen wurden immer reicher und die Armen immer mehr.

Und so gaben viele Menschen ihre Stimme einer alternativen Partei, die… die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer machen wollte – aber dafür die Armen, die nicht von hier waren, immerhin SO Scheiße [sic] behandeln wollte, dass sich die Armen, die von hier waren, nicht mehr ganz so arm fühlten. Nur ein Mann hörte nicht auf, den Reichen zu nehmen und den Armen zu geben.

Folge dem Robin-Hood-Stoff…

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Weihnachten
Abb.: habbu & habbi | CC BY-ND 2.0

Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür. Ich denke, dass das auch eine gute Zeit sein kann, wieder einmal zur Ruhe zu kommen. Eine Zeit, um Besinnlichkeit und vielleicht auch Besinnung im Kreise der Liebsten (wieder) zu finden. Das wünsche ich jedenfalls allen. Brauchen auch Sie bei all den traditionellen Festlichkeiten und all dem Kommerz noch etwas alternatives Gedankenfutter? Dann sei Ihnen Erich Kästners etwas anderes »Weihnachtslied« zum Singen und Sinnieren ans Herz gelegt. Das lass ich mir nicht entgehen