C2PO und mein erster Tag an der neuen Uni

Gestern war mein erster Tag am neuen »Dienstort«, wie es so schön heißt. Als älteste deutsche Universität ist Erfurt jedenfalls echt dufte. Ich bin begeistert, was man alles an einem Tag schaffen kann und wie flexibel, freundlich und entgegenkommend die Servicemitarbeiterinnen sind. Ab sofort bin ich übrigens auch ein C2PO-ler.

Wer oder was ist »C2PO«?

Der kryptische Ausdruck hat nichts mit humanoiden Robotern aus »Star Wars« zu tun. Vielmehr verbirgt sich hinter dieser Abkürzung das »Center for Political Practices and Orders«. Das ist ein an der Universität Erfurt zertifiziertes interdisziplinäres Forschungscluster, in dem ich als Doktorand ab jetzt aktiv mitwirken darf. Und das Tolle daran ist, dass ich ein kleines und bescheidenes Forschungsbudget habe und auf ideelle Fördermöglichkeiten zurückgreifen kann. Zudem kann ich die eine oder andere Annehmlichkeit in punkto Bibliotheksdienstleistungen oder Arbeitsinfrastruktur nutzen, um mein Promotionsvorhaben voran zu bringen. Dessen Fragestellung verorte ich innerhalb der drei Schwerpunkte des C2PO bei den »ideengeschichtliche[n] Grundlagen und Wirkungen von Ordnungskonzepten«.

Noch viel zu tun

Bei den Forschungsbedingungen für meine Individualpromotion bin ich guter Dinge, wenngleich die fundamentale Frage der gesicherten Finanzierung noch zu klären ist, damit ich mich mit voller Arbeitskraft auf das Projekt konzentrieren kann. Mit meinen Professoren werde ich deshalb in den nächsten Wochen und Monaten entsprechende Drittmittelanträge schreiben. Das wird noch einmal enorm viel Arbeitszeit kosten, aber sich bestimmt auszahlen.

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